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Die im Oktober 2005 aufgenommenen
Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union (EU) leitete in
europäisch-türkischen Beziehungen eine neue Phase ein. Zweifellos
haben hier die deutsch-türkischen Beziehungen eine besondere
Bedeutung. Die Ergebnisse der von Anfang an durch Freundschafts- und
vielseitiges Kooperationsverständnis gekennzeichneten Beziehungen sind
heute bekannt: Der Aussenhandel der Türkei mit Deutschland übersteigt
weit das Handelsvolumen mit den gesamten restlichen EU-Ländern; die
Investitionen von Unternehmen deutscher Herkunft in der Türkei haben
bereits beachtliche Summen erreicht; die Zahl deutscher Staatsbürger
unter den Ausländern, die in den letzten Jahren die Türkei als neue
Heimat wählen, nimmt immer mehr zu. Schliesslich befindet sich der
grösste Teil der in Europa lebenden Türkinnen und Türken, etwa drei
Millionen an der Zahl, heute in Deutschland
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Die
deutsch-türkischen Beziehungen, die auf eine lange Geschichte
zurückblicken, warten auf neue Inhalte. Die deutsch-türkischen
Beziehungen, die nach dem Sturtz der Berliner Mauer, die Europa teilte,
treten in eine neue Phase ein. Sie sind durchaus in der Lage, um neue
Inhalte erweitert zu werden. Allerdings wie weit nur? Die Türkei, meist
als Gegenstand innerdeutscher Auseinandersetzungen sowie „privilegierte
Partnerin“ in Europa gerufen, unterhält unter den EU-Ländern gerade mit
Deutschland intensivste und umfangreichste Beziehungen. Neben intensiven
wirtschaftlichen Beziehungen arbeiten die Türkei und Deutschland von der
Wissenschaft über Technologie, von der Kultur bis hin zum Handel in
vielen Bereichen zusammen.
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